Backstage "The Way " aus "Along the Way " Martin Sheen & Emilio Estevez (Dual-Autobiographie)
„The Way“ ist ein Film, der von einem Enkelsohn inspiriert wurde, einem Großvater gewidmet und von einem Vater und einem Sohn dazwischen geschaffen wurde.
Er gründet mit der Irin Mary Ann Phelan (*1903-1951) eine Familie und bekommt neun Söhne und eine Tochter. Martin wurde 1940 als 7. Sohn geboren, nach ihm kamen Schwester Carmen und noch zwei weitere Brüder zur Welt.
Die Familie lebt in einfachsten Verhältnissen und Vater Francisco arbeitet hart in einer Fabrik als Mechaniker um seine Großfamilie zu ernähren. Martin entscheidet sich früh Schauspieler zu werden, was sein Vater kaum nachvollziehen kann. Martin heiratet sehr jung und bekommt rasch hintereinander 4 Kinder, 3 Söhne und eine Tochter (Emilio *1962 *1963, Ramon, Charlie *1965 und Renée *1967). Auch er arbeitet hart um seinen Familie durchzubringen, sie ziehen unzählige Male zwischen NYC, Dayton und Kalifornien umher, leben zeitweise in Mexiko, auf den Philippinen und diversen anderen Orten der Welt, auch nachdem Ramon als Martin Steen den Durchbruch mit „Apocalypse Now“ (1979) geschafft hat.
Die Beziehung zwischen Martin und seinem Vater Francisco war schwierig, man redete nicht viel miteinander. Francisco versuchte nach seiner Pensionierung zwei mal nach Galicien* zurück zukehren, konnte sich aber nicht mehr an das einfache Leben dort gewöhnen.Martin besuchte seine Verwandten in Galicien zwei mal mit seinen Söhnen, was ihnen wie eine Reise in die Vergangenheit vorkam aber doch seinen Reiz hatte. Die Familie ihrer Mutter, in Irland lebte in sehr ähnlichen Verhältnissen, sehr katholisch geprägt und ärmlich. Auch die Landschaft und Charaktere Galiciens ähneln jenen in Irland, nicht zufällig, beide haben eine keltische Prägung.
2003 reist Martin Sheen und sein Enkel Taylor Estevez (*1984), der zu der Zeit als sein Assistent arbeitete, reisen zwischen zwei Drehs in Europa nach Spanien, besuchen die Verwandten in Galicien und entscheiden sich spontan drei Wochen den Jakobsweg zu erkunden. Martins Freund und Kollege, Matt Clark (im Film als Pater Frank) begleitet sie, sie sind hauptsächlich mit dem Auto entlang des Camino unterwegs, aus Zeitmangel und um weniger Aufsehen zu erregen.
In Hornillos, einem kleinen Dorf, mitten am Jakobsweg, verliebt sich Taylor „Hals über Kopf“ in die Tochter des Herbergswirts und bleibt gleich in Spanien, wo er noch heute mit seiner Frau lebt (in Burgos).
Martin Sheen hatte schon bald die Idee einen Film am Camino de Santiago zu drehen und schlug dies seinem Sohn Emilio, der inzwischen erfolgreich als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet, immer wieder vor. Zunächst war Emilio wenig daran interessiert aber ein paar Jahre später, nach seinem Erfolg mit dem Film „Bobby“ (2006) begann er doch an der Idee zu arbeiten.
--> Fortsetzung in "Behind the Scenes - The Way"
Francisco Estévez repräsentiert alle Einwohner Salcedas und die Galicier,
die im letzten Jahrhundert auswanderten
https://ezequiel-design.blogspot.com/2015/03/senda-e-parque-etnografico-do-rio.html
Rio Landres Park zu Ehren Francisco Estevez' (2015)
* Galicien ([ɡaˈliːt͡si̯ən], galicisch Galicia [ɡaˈliθjɐ] oder Galiza [ɡaˈliθɐ], spanisch Galicia [gaˈliθja]; offiziell galicisch Comunidade Autónoma de Galicia, spanisch Comunidad Autónoma de Galicia) ist eine Autonome Gemeinschaft im Nordwesten Spaniens. Sie gliedert sich in die vier Provinzen A Coruña, Lugo, Ourense und Pontevedra.
Der Name geht auf die Gallaeker (lateinisch Gallaeci) zurück, eine Gruppe keltisch beeinflusster Völker, die im Altertum in der Region siedelten.
Galicien liegt in Nordwest-Spanien und erstreckt sich etwa zwischen 42° N 009° W und 44° N 007° W. Im Norden grenzt Galicien an das Kantabrische Meer, im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Süden grenzt es an Portugal und im Osten an die spanischen autonomen Gemeinschaften Kastilien und León und Asturien.
Prägend für die Region sind die Riasküste und hohe Bergketten, die Galicien vom Rest Spaniens abschotten. Mehr als die Hälfte des Gebietes liegt über 400 Meter. Die höchste Erhebung ist mit 2127 Metern die Peña Trevinca. Der ausgeprägte Küstenverlauf Galiciens mit einer Gesamtlänge von rund 1659 Kilometern, von denen über 800 Kilometer aus Steilküste und rund 300 Kilometer aus Strandabschnitten bestehen, umfasst rund ein Drittel der spanischen Atlantikküste.
nicht zu verwechseln mit der ehemals österreichischen Provinz Galizien
Galizien (polnisch Galicja, ukrainisch Галичина Halytschyna, russisch Галиция Galicija, jiddisch גאַליציע Galitsye) ist eine historische Landschaft im Süden Polens und im Westen der Ukraine. Ihre Hauptstadt war Lemberg (polnisch Lwów, ukrainisch Львів Lwiw).
Im Jahre 1772 gelangten Teile Kleinpolens, Podoliens, Rutheniens und des Karpatenvorlandes, die zuvor zu Polen-Litauen gehört hatten, im Rahmen der Ersten Teilung Polens an das österreichische Haus Habsburg. Als Königreich Galizien und Lodomerien wurde die Landschaft 1804 dem Kaisertum Österreich angegliedert und gehörte von 1867 bis 1918 als Kronland zum cisleithanischen Teil Österreich-Ungarns.












